Gerechter Frieden?
Shownotes
Was bedeutet „rechtserhaltende Gewalt“ in einer Zeit des Krieges? Kann es unter den Bedingungen imperialer Gewalt einen gerechten Frieden geben?
In seinem Vortrag setzt sich der polnische Publizist und ZEIT‑Autor Adam Krzemiński mit der neuen Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland auseinander. Aus polnischer Perspektive ordnet er die friedensethischen Überlegungen der EKD historisch, politisch und moralisch ein – vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der europäischen Geschichte und aktueller sicherheitspolitischer Herausforderungen.
Krzemiński fragt nach den Grenzen pazifistischer Traditionen, nach Verantwortungsethik, Abschreckung und Solidarität mit bedrohten Gesellschaften. Sein Beitrag ist ein eindringliches Plädoyer dafür, Friedensethik nicht losgelöst von Macht, Gewalt und realen Erfahrungen zu denken.
Der Vortrag war Teil des 11. friedensethischen Studientags der Evangelischen Akademien in Deutschland, der am 25. Februar 2026 stattgefunden hat. Schwerpunkt: "EKD-Friedensdenkschrift in der Diskussion. Stimmen aus der Ukraine und aus Polen".
Intro: Studienleiterin Carola Hausotter
Friedensethik-Playlist auf YouTube
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die christlichen Kirchen betreiben keine handfestere Allpolitik.
00:00:04: Sie dürfen aber nicht, um das lieben Friedenswählen einen zumindest annähernd gerechten Frieden
00:00:10: vergessen.".
00:00:28: Herzlich willkommen zu unserer Podcastepisode Anlässlich der Veranstaltung EKD Friedensdenkschrift in der Diskussion Stimmen aus der Ukraine und Polen.
00:00:39: Sie hat stattgefunden am fünfundzwanzigsten Februar diesen Jahres, also unmittelbar vier Jahre nachdem der Krieg in der Ukraine begonnen hat.
00:00:49: Mein Name ist Karola Hausotter.
00:00:50: ich bin Studienleiterin an der evangelischen Akademie Badboll zuständig für Friedensethik und Transkultur Realität.
00:00:58: Seit diesem Kriegsbeginn haben wir mit insgesamt zehn evangelischen Akademien in Deutschland eine Online-Reihe zum Thema Friedensethik begonnen.
00:01:08: Am fünfundzwanzigsten Februar war, wie gesagt die EKD Friedensdenkschrift im Fokus und wir freuen uns dass dabei auch zwei Theologen aus der Ukraine selbst zugeschaltet waren und mitdiskutiert haben.
00:01:24: Die Evangelische Kirche Deutschlands hat eine neue Friedensdenkschrift erarbeitet und letztes Jahr vorgestellt.
00:01:31: Und diese beschäftigt sich intensiv mit dem Begriff und dem Konzept der rechts erhaltenen Gewalt, hat sich auseinandergesetzt mit der Frage nach einem gerechten Frieden
00:01:43: bzw.,
00:01:43: was macht eigentlich einen gerechten friedenaus?
00:01:48: In der Veranstaltung selber haben wir dann unsere Gegenüber zur Tragfähigkeit der Denkschrift dazu befragt, ja wie sie mit der Realität übereinstimmen beziehungsweise wir haben sie nach ihrer osteuropäischen Sicht auf diese Denkschrift
00:02:06: befragt.
00:02:07: Die gesamte Veranstaltung können Sie in unserer Playlist auf YouTube nachhören und schauen.
00:02:13: zum Thema Friedensethik und in der heutigen Podcast-Episode.
00:02:19: hören Sie aber einen Beitrag von Adam Kreminski.
00:02:23: Adam Kreminski ist Journalist und Publicist der Wochenzeitung Politiker und der Zeit.
00:02:30: Lassen Sie sich ein auf diese osteuropäische Perspektive, und auf einen Kenner nicht nur der deutsch-polnischen Beziehungen sondern auch jemanden, der die neue Denkschrift historisch und politisch einordnet!
00:02:44: Ich wünsche Ihnen gutes Zuhören!
00:02:54: Zuput in Russland, er zwang auch in der EKD eine neue Formulierung der protestantischen Friedensethik, die da die bisherige EKD-Plattform nicht mehr zeitgemäß war.
00:03:08: Geprägt wurde sie im Jahr twohundert zwei tausend Sieben noch weitgehend vom Geist der Friedensbewegung des siebziger Jahre.
00:03:16: und danach der Friedenstividende Nach dem Abrüstungsabkommen Regans und Gorbatschow, nach der friedlichen Revolution in Ostmitteuropa, unter Verabschiedung im November, der Pariser Karte für ein neues Europa.
00:03:34: So wie nach dem Zerfalt des Warschau-Paktes und der UDSSR im Jahre eintnacht.
00:03:41: Nach dem Budapest Memorandum von dreiundneunzig und der NATO Russland Grundakte die die Osterweiterung der NATO begleitet.
00:03:50: Also das Gerüst stand da für ein friedliches Nebeneinander in Europa und miteinander und nebeneinander.
00:04:05: Jedoch nicht erst der völkerrechtswidrige Überfall Russlats auf die Ukraine, am fierundzwanzigsten Februar.
00:04:13: Zweiund zwanzig brachte Europa in Unordnung.
00:04:16: Die Steinlarvine des gewaltsamen russischen Revisionismus kann viel früher ins Rollen.
00:04:24: Auf dem militärische Besatzung Transnistrens in den neunziger Jahren folgten Tschetschenien, sowie kurz nach der so hoffnungsfreuen EKD-Dengeschrift von sieben Ost-Ossetien und Abhasien infolge des Gorgenkrieges.
00:04:41: Der Westen übersah es.
00:04:42: Die NATO stellte sich bereits von der Territorialverteidigung des Bündnisses auf Friedensstiften bzw.
00:04:50: friedenserhaltende Massnahmen im Namen des Kriegs gegen die Terror, wie es damals hieß in Afghanistan und nahm eine große Entschlackung der Stehenden hervor.
00:05:09: Und die Bundesrepublik der Großen Koalition setzte blindlings auf die Fortsetzung der historisch also erfolgreichen in Tutsing, dreiundsechzig vorformulierten ostpolitischen Strategie des Wandels durch Annäherung.
00:05:24: Der Entspannung des Dialoges, der Versöhnung der Sechziger-Siebzigerjahre – Die Konferenz von Helsinki-Fürfundsiebsig war ihre Krönung!
00:05:34: Die Schattenseite war die Sowjetischatomale Aufrüstung, damals Ende der siebziger Jahre.
00:05:40: Entlang des Eisernen Vorhandels dann der Afghanistan-Krieg und die brutale Drohung aus Moskau und Ostberlin mit einer Intervention gegen den polnischen Bacelus, der neunzehntachzig entstandenen Solidarnischt.
00:05:57: Der Eintritt der Kriegszustand hat die freie Gewerkschaftsbewegung allerdings nicht gebrochen.
00:06:04: dass die Solidarnasch, die Repressalienverstand verdankte sie ihrer Verankerung in der polnischen Gesellschaft.
00:06:12: Der furchtsamen Umsicht durch den Regierenden und vor allem der Autorität des Polnischen Papstes dem Gorbatschow einen Einfluss aus einer Perestroika auf die Aufabrüstungsgespräche mit Rägern attestiert.
00:06:28: Auch in der DDR fand die friedliche Revolution ihre Horte im kirchlichen Räumen und die Unterstützung mutiger Pastolen.
00:06:37: Doch die Parole Keine Gewalt hätte die schwer gerüstete Volkspolizei- und Kampfgruppen nicht entwaffnet, wenn in Moskau an der Spitze ein Andermann gestanden hätte.
00:06:49: In dem Jahr zwei Tausend Eins wurde Putin von den Abgeordneten im Reichstagsgebäude beklatscht.
00:06:58: Zwei Wochen zuvor gab es neun Eleven, den Al-Qaeda Angriff auf die USA.
00:07:04: Und man wollte in Russland einen Partner sehen.
00:07:07: Putin erinnerte im Bundestag an die alten deutsch-russischen Allianzen und war für Neue was ihn warschau ziemlich merkwürdig ankam.
00:07:21: Kaum einen stört er, aber sowohl sein wir drakonisch geführter Krieg in Tschetschenien als auch die offen verkündeten Neuauflagen der Brezhnevdoktrin von der eingeschränkten Souveränität von Russlands neuen Ausland.
00:07:37: Die griffige deutsche Parole vom Wandel durch Handel mündete nicht in Überlegungen wer und wie sich wandeln
00:07:46: sollte.".
00:07:47: Und welche Folgen das für die dazwischen, die Staaten zwischen Moskau und Berlin hätte?
00:07:53: Es war ein Fehler eines großen Teils der deutschen politischen Klasse.
00:07:57: Viele Politiker, Medienleute – ganz so schweige viele Wirtschaftsexperten – auf Putin durch die rosafarbene Brille der Gorbatschowzeit zu schauen.
00:08:07: Durch das Prisma eines guten Zahlen sozusagen, der die deutsche Vereinigung möglich machte!
00:08:14: Ich erwähne dies nicht unumgefährt.
00:08:17: Die neue Grundorientierung der EKD, die jetzige, erscheint nämlich genau zum sechzigthen Jahrestag des Ostmemorandums der EKd vom ersten Oktober fünfundsechzig.
00:08:29: Das ein Ansporn für den Brief der polnischen katholischen Bischöfe und ihre deutschen Amtsbrüder war.
00:08:37: Der bannbrechende Satz hieß dabei Wir gewähren Vergebung und bitten Vergebungen.
00:08:42: In der Ostdenkschaft, der EKD ging es wieder von die Oder-Leise-Grenze und eine künftige gesamteuropäische Friedensordnung.
00:08:54: Nun haben wir sie.
00:08:55: Deutschland-, Polen sind Nachbarn und Partner in der EU und der NATO.
00:08:59: Im November für zwanzig hatten wir den fünfundreißigsten Jahrestag der endgültigen Anerkennung der Grenze.
00:09:07: Demnächst werden den fünfunddreißigsten Jahrestag des großen Freundschaftsvertrages vom Juni einneinzig begehen oder umgehen.
00:09:18: Es ist also verständlich, wenn die jetzige Ekadedenkschrift Welt in unordnungen Charakter Friede und im Blick der rangönschen Friedensethik angesichts neuer Herausforderung an der Weichsel auf eigene Art und Weise gelesen wird.
00:09:33: Es geht darin wie es heißt um friedensethische Güterabwägungen In Bezug auf konventionelle und nukleare Abschreckung um Waffenlieferungen, um Wehr- und Dienstpflicht.
00:09:46: Um die Herausforderungen Hybriderkriegsführung und Terrorismus.
00:09:50: Die Denkschrift bietet keine fertigen Antworten an erst recht keine einfachen Patentrezepte sondern sie lädt dazu ein Fragen neuzustellen, die eigenen Positionen zu prüfen und das Gewissen zu
00:10:06: schärfen.".
00:10:07: Geschatten Sie mir also, dass ich auch wegen der knappen Zeit nicht zu allen hier explizierten Bereichen versuchen werde meine Senf hinzuzugeben.
00:10:17: Sondern nur zu denjenigen die uns unmittelbarer Nacht war mehr oder weniger betreffen.
00:10:24: Die theologischen Überlegungen behalte ich dabei im Hinterkopf.
00:10:28: Zu den Zehnen können Aussagen der Denkschaft erstens.
00:10:33: Es ist richtig, dass Schutz vor Gewalt die Garantie, wie es heißt, der territorialen Integrität eines Landes voraussetzt und das ein rein sicherheitspolitisches Friedensverständnis oder ein Deal – wie es derzeit Trump und Putin anstreben – verwirklich ist.
00:10:52: Ein Deal!
00:10:53: Und kein Frieden.
00:10:57: Gerechter Friede erfordert neben der Waffenruhe auf Perspektiven der Freiheit, Gerechtigkeit und einen friedensfördernden Umgang mit Pluralität.
00:11:08: Es stimmt auch dass in Verteiligung investiert werden muss.
00:11:14: Allerdings ist die Formulierung das dies mit Augenmaß geschehen muss rechtsstaatlich eingehängt ethisch begründet und parlamentarisch legitimiert.
00:11:25: richtig?
00:11:26: kann aber in der Praxis auch eine Vernebelung der Passivität dienen.
00:11:34: Auch das Gebot der Rüstungskontrolle, Abrüstungsperspektiven und größtmöglichen Transparenz ist angesichts jener Gegner oder Gegenspieler die diese Einschränkungen bewusst ignorieren wenig Aussagekräfte.
00:11:49: zweitens Es ist richtig dass die Kirche angesichts der Debrüden-Friegführung Kriegsführung, digitale Disinformationen und Cyber-Operationen zur Aufklärung beitragen und gegen gesellschaftliche Polarisierung und algoritmisch verstärkte Radikalisierung handeln sollte.
00:12:09: Das ist gut gemeint aber angesichts der neuen Medienwelt sehr schwer umsetzbar.
00:12:17: Richtig ist auch, dass der Terrorismus nicht zur Legitimation pauschale Restriktionen wie gegenüber Schutzsuchenden oder Minderheiten führen darf und das die Kirchen sich gegen populistische Vereinfachungen engagieren müssen.
00:12:34: Es stimmt auch, dass eine Friedensethik die politisch Handelnden an das Menschen- und Völkerrecht bindet.
00:12:40: Dazu gehört auch die Unterstützung multilateraler Organisationen sowie die Verbindlichkeit in der globalen Rechtdurchsetzung.
00:12:52: heute aber werden sie oft infrage gestellt.
00:13:02: kann der Öko-Zit die bewusste Zerstörung der ökologischen Grundlagen konflikttreibend sein.
00:13:09: Doch in einer von egoistischem Interesse... Morgen!
00:13:14: Wider?
00:13:17: Nein, weitersprechen bitte.
00:13:19: Ach so, fünftens.
00:13:22: Und zweithalhaft kann der öko-zit die Bewussterzerstörung derökologischen.
00:13:30: Doch in einer von egoistischen Interessen und Machtansprüchen geprägten Welt findet er immer wieder Beachtung.
00:13:40: Die Autoren der Denk schrifft geben zu, dass die seit der Entspannungspolitik geltende Formel Frieden schaffen ohne atomare Waffen so nicht mehr gilt!
00:13:52: Da die Ukraine, die sowjetischen Atomsprengköpfe gegen die Parkierenden garantieren des budapesten memorandus abgegeben hat und gerade das die russische Invasion erst möglich gemacht hat.
00:14:04: Sie räumen ein dass der Verzicht auf Kernwaffe nicht zitiert eine schwerwiegende Bedrohungslage für einzelne Staaten bedeuten könnte.
00:14:15: Die Denkschrift erkennt das Dilemma an.
00:14:19: Sie spricht sich trotzdem dafür aus, innerhalb der NATO-Initiativen zu entwickeln wie Sicherheit dauerhaft ohne Nuklearwaffen gedacht und organisiert werden kann.
00:14:31: Das ist gut gemeint!
00:14:33: Doch es verschließt die Augen vor den tiefen geopolitischen Verschiebungen in und im Umfeld von Europa, die eine Evolution der EU und des europäischen Teils der NATO in Richtung einer sicherheitspolitischen Handlungsfähigen Entität erzwingen kann.
00:14:52: Es ist müßig hier darüber nachzusinnen wie ein Euroarmee aussehen sollte – wir wissen auch nicht zu welchen Bedingungen es zu einem Waffenstillstand in der Ukraine kommen wird, ob es ein gerechter Frieder sein wird kann man zweifeln.
00:15:09: Oder bekommt das geschundene Land einer... Das heißt, kommt es zur sogenannten, für dich aus polnischer Perspektive sagen zu zweiten ukrainischen Teilung oder zweiten Teilung der Ukraine?
00:15:24: Ukrainische Teilung, das ist eine Anspielung auf eine deutsche Redewendung in Sicht dieser Teilungen Polens wie man sehen kann unter die erste Teilung der Ukraine war, oder bekommt das geschundene Land eine handfeste europäische Perspektive im Rahmen der EU mit entsprechenden sicherheitspolitischen Harden, Garantien und Ressourcen?
00:15:54: Ziemlich ausweichend erscheint auch die sieben Kernaussage darüber, dass es jenseits von Bündnisverpflichtungen keine generelle ethische Pflicht zur Nothilfe durch Waffenlieferung wohl aber die Notwendigkeit der Einzelabwägung gibt.
00:16:13: Wobei die Zitat Auswirkungen gegenüber der eigenen Bevölkerung sowohl eines Beistandes als auch eines Nicht-Beistande in die ethische Urteilsabwägung einbezogen und daran gemessen werden müssen.
00:16:28: Es gibt auch Sünde der nachgelassenen Helpe, dass eine Eskalation der Gewalt vermieden wird.
00:16:40: Eskaliert hat aber der Angreifer der dem angegriffen hielt.
00:16:49: Und wenn man das Opfer zu einem faulen sogenannten faulen Frieden, eigentlich Kapitulation durch dosierte Hilfe zwingt.
00:16:58: Dann beruhigt man möglicherweise das eigene Genießen setzt aber das Opfer einem andauernden Prozess der Unterwerfung und psychische Repressarien durch die Sieger aus.
00:17:10: So entstand ja das Russisch-Stalinistische Imperium Und so wird auch der Ruski Niert gezimmert.
00:17:19: Es genügt die Sprache des buddhischen dritten Roms zu verfolgen, die genozidale Aufgröfe eines Sawavyof, also der Chefpropagandist.
00:17:36: Derartige Propaganda wurde in Nürnberg als Kapitales Kriegsverbrechen gehandelt.
00:17:43: Acht!
00:17:43: Die Denkschrift betont in den achten Kernaussagen das gemeinschaftliche Sicherheit.
00:17:53: Sie auch das Einzelnen.
00:17:56: Sorry, dass gemeinschaftliche Sicherheit auch den Einzelnern braucht und fordert eine Debatte darüber wie in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft gemeinschaftlicher Verantwortung für Schutz Versorgung und soziale Koalition organisiert werden können?
00:18:14: Nein!
00:18:15: Das Engagement für Friedensbildung und Frinsarbeit ist für Christinnen und Christen ein unverzichtbarer Beitrag zu einer frinsfähigen Gesellschaft.
00:18:24: Sie lebt dazu ein, die Friedensbotschaft des Evangeliums im Alltag zu leben und fordert gemeinsam mit der Friedensbildung Haltung, die Gewalt überwinden
00:18:35: helfen.".
00:18:36: Haltungen, die überhin helfen und Versöhnung ermöglichen im Kleinen wie im Großen.
00:18:42: Aber, möchte man hinzufügen, sie wissen Parabellum!
00:18:47: Denn Frieden in Europa gibt es leider nicht umsonst.
00:18:51: Zehn – Die Kirche spricht von Hoffnung auch das stimmt.
00:18:54: Sie stärkt all jene sich in Politikgesellschaft und Zivilgesellschaft für Ein Leben in Würde einsetzen und sie mahnt, Friede ist mehr als Sicherheit.
00:19:05: Doch man darf leider nicht vergessen wie fatal viele Kirchenoberen auch Nationalismus im Imperiale Hübers
00:19:14: unterstützen.".
00:19:15: Das neue Ökademium Morandum erwähnt ausdrücklich, dass das Moskauepatriarchat Teile der Menschenrechte als westliche Werte diffamieren und mit der angeblichen Notwendigkeit ihr Bekämpfung den Völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine gerecht werden kann.
00:19:34: Ich bin allerdings nicht überzeugt, dass der nächste Satz – ich zitiere – Ähnliches Potenzial ist auch bei Aber angelikalen Meinungsführern zu beobachten, etwa in den USA und das Zitats so stichhaltig ist von wegen endliches Potenzial.
00:19:54: Man kann durchaus faschistoide Tendenzen in Russland und Amerika vergleichen.
00:20:00: Aber auch die Putin schon Trumpsche Kleptokratie, doch selbst wenn amerikanische Evangelikale ähnlich illiberal und antidemokratisch stöhnen wie der Moskauer Patriarch sind gerade ihre Potenziale in beiden Gesellschaften schwer vergleichbar.
00:20:19: Die russische Orthodoxe Kirche ist seit Jahrhunderten eine Stütze des russischen Imperialismus, dem zufolge Moskau das dritte Rom ist nachdem es kein Viertes mehr geben wird.
00:20:32: Amerika dagegen ist bei allen cesarianischen Anwaltungen trams immer noch republikanisch verfasst und neben den evangelikalen Meinungsführern hat auch einen kritischen Papst Leo XIV hervorgebracht.
00:20:48: Die russische Zivilgesellschaft hat der Putinismus gewaltsam Mund totgemacht.
00:20:53: Die amerikanischen bietet den ausgemachten Faschisten durchaus Parole, in Russland haben Wahlen keine Bedeutung.
00:21:01: In Amerika starren alle auf Präsidentschaftskongress und Regionalwahlen.
00:21:06: außerdem stellen die Evangelikalen keiner Staatskirche recht.
00:21:11: allein garantiert noch keine Gerechtigkeit sie.
00:21:18: Er fordert ein gemeinsames Reffverständnis und sie muss durch eine effizienter exekutive abgesichert sein.
00:21:27: Ein gerechter Friede wiederum ist zwar der Fluchtpunkt aller Sehnsüchte nach einer einvernehmlichen Konfliktlösung, doch die Realität ist meistens machtpolitisch geprägt.
00:21:39: Der Stärke dektiert sein Verständnis von Befriedung und Gerechtigkeit.
00:21:45: So und wie diese in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine aussieht, berichtete dieser Tage aus für die Rebecca Badt.
00:21:53: Die Erde-Korrespondentin in Kiel.
00:21:55: Sie erzählte von Mordfolter, Terror oder Entführung der Kinder jener Ukrainer, die die Annahme der russischen Staatsbürgerschaft ablehnen.
00:22:06: Es ist das aus den zarristischen und sowjetischen Zeiten Vertraute vorgehen.
00:22:11: Polen und Balken haben eine ähnliche Flurbereinigung, wie es damals hieß in Folge des Hitler-Stalin-Paktes erfahren.
00:22:19: In der Unordnung dieser Zeit reichen Wetterfriedensauflüfe noch Gebete alleine aus.
00:22:25: Der russische Angriffskrieg hatte die klare Rückentdeckung der russischen Orthodoxen Kirche.
00:22:30: Es ist wieder ein sogenannte heiliger Krieg gegen den verfalten Westen.
00:22:37: Man muss sich nur in die Sprache.
00:22:41: Die Analogien zu LTI, Ringwatter, Zimpern, Viktor Klempel und die Sprache des Dritten Reiches sind verblüffend.
00:22:51: Putin verhandelt nicht ernsthaft sondern fordert eine Kapitulation der Ukraine und hofft dass Westeuropa sich selbst aufgibt so wie der Achtunddreißig in München.
00:23:03: Das Abismen hat keineswegs den Frieden für unsere Zeit gesichert.
00:23:10: Bereits im März, der ließ Hitler den tschechischen Präsidenten Emil Hacher nach Berlin kommen und zwang ihn unter anderem einer umgehenden Bombardierung Prax zur Kapitulation.
00:23:22: Hitler wollte den Krieg weil die Erweiterung des deutschen Lebensraums ein Grundprinzip seines Dritten Reiches war.
00:23:30: Putin wollte nur in Deutschland den Ruskinir erweiten und erklärt einem russischen Schüler, dass diese russische Welt ja keine Grenzen hatte.
00:23:40: Russland war nie eine saturierte Macht!
00:23:43: Es hielt sich zwar für das Zentrum der orthodoxen Welt – frasst sich aber auch in katholische protestantische muslimische und konfuzianische Gebiete hinein um sie zu rusifizieren.
00:23:55: Im neuen Testament gilt der Satz Deine Rede sei Ja, Ja, Nein, Nein.
00:24:00: In dieser Welt ist er nicht so einfach umsetzbar, daher auch die sterilweise unwundene Sprache der neuen Kaderdenkschrift.
00:24:09: Ein gerechter Friede in der Ukraine, insbesondere in den besetzten Gebieten, ist kaum in Sicht – auch nicht in anderen krisengeschüttelten Regionen der Welt.
00:24:18: Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, insbesondere der Reichs Treuer Haltung der sogenannten deutschen Christen.
00:24:27: während des Hitlerkrieges fällt es den deutschen Protestanten schwer, sich standhaft für die robuste Verteidigung des eigenen Territoriums und der Bündnispartner sowie für reale künftige Garantien für die Ukraine einzusetzen.
00:24:43: Die das Budapest der Memorandums erwiesen sich als noch weniger wert als neununddreißig.
00:24:48: die britisch-französischen für Polen.
00:24:51: Die christlichen Kirchen betreiben keine handfestere Allpolitik.
00:25:00: Sie dürfen aber nicht um das lieben Friedenswählen einen zumindest annähernd gerechten Frieden vergessen, der Kardellengeschrift weiß auf die Dilemata der Verantwortungsethik in der Militär- und Rüstungspolitik hin.
00:25:19: Ihrem Kanzler wegen des Doppelbeschlusses, die Rückentdeckung entzogen und somit ihn zum Rücktritt zwang.
00:25:26: Bezog sich an uns Schmidt in seiner Abschiedsrede auf Immanuel Kahn's ewigen Frieden und Max Weber's Thesen zum Politikers Beruf.
00:25:35: Kirchenleute sind keine direkten Politiker, aber auch für sie gilt vor das Prinzip der Unterlassungssünde.
00:25:42: Es ist an der Zeit dazu zu stehen dass unsere europäische Lebenswert auch wert ist Romust wie es neuerdings heißt verteidigt und bewahrt zu werden was kein freie Brief ist für ausgiebige Ersegnungen der Waffen.
00:25:58: Dank Ihnen!
00:26:06: Über unsere E-Mailadresse, Pressestelle
00:26:09: e.v.,
00:26:10: academy-, boll.de oder über Instagram oder Facebook zusenden!
00:26:15: Wir freuen
00:26:16: uns wenn Sie beim nächsten Mal wieder dabei sind.
00:26:19: Abonnieren Sie gerne unseren Podcast.
00:26:21: Herzliche Grüße aus der Evangelischen
00:26:24: Akademie Badboll.
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