Sind wir schon ganz bei Sinnen?

Shownotes

In dieser Episode der HörRäume geht es um Achtsamkeit, Sinnsuche, Selbstfürsorge, Mitgefühl und die Frage, was uns als Menschen miteinander verbindet. Ausgehend von Erfahrungen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen eröffnet sich ein weiter Blick auf das Leben: auf unsere Wahrnehmung, unsere Beziehungen und darauf, was uns Halt und Orientierung gibt. Eine berührende und inspirierende Einladung, die eigenen Sinne zu schärfen und neu über das Leben nachzudenken.

Vortrag von Susanne Kränzle, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands, gehalten bei den 27. Süddeutschen Hospiztagen „Mit allen Sinnen: leben, sterben, begleiten“ an der Evangelischen Akademie Bad Boll. Intro: Akademiedirektor Dr, Dietmar Merz.

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00:00:00: Susanne Kränzle Lassen Sie uns unsere Sinne nutzen, um das Leben wahrzunehmen. Die Lebendigkeit, die Vielfalt

00:00:06: die Schönheit des Lebens, der Natur, der Musik, der Kunst, der Literatur, das Leben in uns und um uns herum.

00:00:15: Und vielleicht kennen Sie die Zeile aus einem Song von Leonard Cohen, wo er singt: “There is a crack in everything. That’s where the light gets in.”

00:00:22: In allem gibt es einen Riss? Das ist nämlich dort, wo das Licht hereinfällt.

00:00:32: HörRäume Intro Hörräume, Vorträge und Gespräche aus der Evangelischen Akademie Bad Boll. Regelmäßig veröffentlichen wir hier interessante Vorträge oder Gespräche, die bei uns an der Akademie stattgefunden haben.

00:00:48: Dietmar Merz Sehen, hören, schmecken, Riechen, tasten. Unser Leben ist von Sinnen geprägt. Mit Augen, Ohren, Nase, Mund und Hand nehmen wir unsere Umgebung wahr. Nehmen wir Kontakt auf zu Mitmenschen, sind fähig zu Beziehung. Leben ist sinnvoll. Wahrsten Sinne des Wortes. Und im übertragenen Sinn.

00:01:14: Dietmar Merz Wie zentral Sinneswahrnehmung für ein gutes Leben. Wie zentral Sinneswahrnehmung und Sinnhaftigkeit für die hospizliche Arbeit ist, hören wir jetzt in einem Beitrag von Susanne Grenzler. Sie ist Vorsitzende des Deutschen Hospiz und Palliativverbandes. Mein Name ist Dietmar Mertz. Ich bin Studienleiter für Medizinethik und habe die 27. Süddeutschen Hospiztage vorbereitet.

00:01:41: Susanne Kränzle Mit dem Thema Mit allen Sinnen Leben, sterben, begleiten.

00:01:48: Und mein Vortrag wird sich heute unter diesem Titel sind wir schon ganz bei Sinnen mit verschiedenen Themen beschäftigen, mit auch kurz den Körper sinnen mit dem Sinn als Bedeutung unseres Lebens, mit dem Sinn, den Sinnen der sterbenden Menschen, mit uns selber und unseren Sinnen. Und das wird auch ein Fokus sein. Ich fand es so schön gestern, dass der Herr Dr. Herbert sich mit den Sinnen auch der sterbenden Menschen beschäftigt hat.

00:02:21: Und ich würde gerne heute den Fokus auf die begleitenden Menschen auch Leben legen. Und wir werden uns auch mit dem Gemeinsinn ein wenig beschäftigen. Ja, wir haben gestern gehört, in der Begleitung sterbender Menschen geht es auch um die Körper Sinne sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken. Und es geht aber auch um andere Sinnessysteme, wie zum Beispiel diese tiefen Sensibilität oder Proprio zeption, die die Wahrnehmung der Lage und Bewegung unseres eigenen Körpers im Raum ermöglicht, ohne dass wir hinschauen müssen.

00:03:01: Es geht um den Gleichgewichtssinn, der für unsere Orientierung im Raum und für die Kontrolle unserer Körperhaltung und des Gleichgewichts sorgt. Der Temperatursinn ermöglicht uns zu spüren Es wird schon langsam warm hier im Raum über die Haut und die sogenannte Interrozeption. Die unbewusste oder bewusste Wahrnehmung von Signalen aus dem Körperinneren lässt uns Vorgänge wahrnehmen in uns, wie zum Beispiel unsere Atmung, unseren Herzschlag.

00:03:35: Ob wir Hunger oder Durst haben. Und sie bildet die physiologische Grundlage für unsere Emotionen und für unser Gefühl für uns selber. Und ich glaube, es gibt auch so etwas wie einen übergeordneten Sinn. Ich habe gelesen, im Tagungsprogramm wird sich ein Workshop heute mit den zwölf Sinnen des Menschen beschäftigen. Also da gibt es noch mehr, offensichtlich. Ich glaube, es gibt so etwas wie einen übergeordneten Sinn, der uns über unsere momentane insgesamte körperliche und seelische Verfasstheit Auskunft gibt Wie fühle ich mich, wie fit bin ich?

00:04:13: Habe ich gut geschlafen oder bin ich müde? Wie aufgeregt bin ich? Wie bin ich überhaupt gestimmt? Habe ich Angst? Und all das hat ja immer einen Zusammenhang zwischen Körper und Seele oder zwischen Leib und Seele. Das Zusammenspiel zwischen Interzeption und Introspektion, könnte man sagen, also die Wahrnehmung unseres Körpers und unseres Gemütszustand. Das gibt beides irgendwie ein Großes und Ganzes und macht uns natürlich in unserem Alltag aus.

00:04:45: Und auf diese Funktionen kann ich manchmal Einfluss nehmen. Wir wissen, wenn wir zum Beispiel Angst haben, aufgeregt sind, dann können wir vielleicht eine bestimmte Atemtechnik anwenden, die uns gelassener sein lässt. Oder wenn ich müde bin, kann ich etwas dagegen tun. Ich kann mich ein bisschen bewegen, dann werde ich wieder wacher. Bei Kopfschmerzen kann ich vielleicht einen Akupressur Punkt drücken usw.

00:05:10: Also es ist wichtig, dass wir uns selber beeinflussen können, uns auch ein Stück selber helfen können, dass wir dazu Fertigkeiten haben. Vor allen Dingen wenn wir in Situationen sind, in denen wir das Äußere nicht gut beeinflussen können, wo wir uns ohnmächtig fühlen, wo wir das Gefühl haben, da passiert irgendwas, auf das ich keinen Einfluss habe. Das ist ja kein schönes Gefühl.

00:05:35: Aber die gute Nachricht heißt vielleicht Wir können immer Einfluss nehmen. Mindestens auf uns selber, wenn auch nicht immer auf die Umstände. Und viele Vorgänge bedürfen ja mehrere Sinne, um sie erfassen zu können. Essen zum Beispiel schmecken wir nicht nur, sondern es sollte idealerweise auch appetitlich aussehen und riechen. Dann schmeckt es uns gleich besser. Oder wenn Sie an eine Krimis Szene denken, dann wissen Sie Eine spannende Filmszene ist oft nicht nur spannend, weil wir sie anschauen und das sehen, was wir da sehen, sondern weil sie zum Beispiel mit dramatischer, spannender Musik unterlegt ist, was den Eindruck erst komplett macht und uns dann irgendwie so eine Anspannung zum Gruseln verhilft.

00:06:19: Also auch da braucht oder spielen mehrere Sinne zusammen und unsere Sprache ist voll mit Redewendungen, die mit unseren Sinnen zu tun haben. Zum Beispiel Ich kann jemanden nicht riechen. Oder wenn uns was erzählt wird, das wir kaum glauben können, dann sagen wir Wahres. Ich glaube, ich höre nicht richtig oder ich kann das echt nicht mehr sehen oder das haut mich um oder so ein bisschen finde ich neumodischer Ausdruck, den ich öfter höre, dass Personen sagen, wenn sie jemanden sagen wollen Ja, das stimmt, was du sagst.

00:06:54: Dann sagen die Ich kann das fühlen. Vielleicht haben Sie das auch schon gehört.

00:07:00: Oder eben jemand ist nicht ganz bei Sinnen, der hat sie ja nicht alle stramm sozusagen. Ja, da gibt es viele spannende Redewendungen, abgesehen auch natürlich von Das geht mir an die Nieren und was wir alles für Ausdrücke in unserer Sprache haben, die mit unserem Körper oder mit unseren Sinnen irgendwie korrelieren. Ja, und das ist natürlich ein herber Verlust, wenn Menschen eben nicht mehr gut sehen, nicht mehr gut hören können oder in der Korona Zeit hatten viele Menschen ja meistens Gott sei Dank vorübergehend das Problem, nicht mehr richtig riechen oder schmecken zu können.

00:07:37: Und vielleicht kennen sie das, wenn sie erkältet sind und sie können nicht schmecken, was Sie auf dem Teller haben. Das macht nicht wirklich Freude, dann zu essen. Oder auch wenn Menschen mit ihren Fingern mit ihren Füßen nicht mehr fühlen können, zum Beispiel im Rahmen einer Polyneuropathie. Oder wenn unser Gleichgewichtssinn nicht mehr richtig funktioniert. Und davon kann ich selber ein Lied singen.

00:08:01: Mein Gleichgewichtssinn ist seit einigen Jahren schwer gestört und das hat mein ganzes Leben und die Wahrnehmung meines Lebens natürlich verändert. Und das hieß erst mal zu verstehen, was da überhaupt los ist, weil ich ständig das Gefühl hatte, mir ist ganz komisch im Kopf, Ich konnte es gar nicht beschreiben. Und ich habe natürlich gehofft, das wäre ein vorübergehender Zustand.

00:08:22: Und eines Morgens wache ich auf und fühle mich wieder normal. Aber das war nicht der Fall und es hat sehr lange gedauert, bis es da auch mit Diagnostik gab und dann klar war, was ich habe, wie die Diagnose heißt. Und das war schon sehr schmerzlich, das zu hören, weil man eben ursächlich dagegen nichts tun kann. Und gleichzeitig war ich auch erleichtert zu wissen, womit ich es zu tun habe.

00:08:44: Wie sozusagen mein Gegner heißt und was ich tun kann. Trotzdem, auch wenn es keine ursächliche Behandlung gibt, um meinen Zustand zu erhalten oder auch ein bisschen zu verbessern. Und das hieß natürlich Abschied auch zu nehmen von verschiedenen Aktivitäten und Selbstverständlichkeiten. Es ist ein ganz anderes Leben seitdem. Aber für mich war klar, ich muss diese seltene Erkrankung irgendwie in mein Leben integrieren und sie anerkennen.

00:09:11: Die Alternativen sind ja auch rar. Ehrlich gesagt, ja. Und so weiß ich, was es bedeutet, wenn ein Körper Sinn verloren geht, dem ich bis dahin auch nie eine besondere Bedeutung beigemessen hatte. Es ist ja vieles so selbstverständlich und wir haben auch gestern schon gehört, es ist eben nicht selbstverständlich am Ende und vielleicht braucht es dann auch eine Entscheidung weiterzumachen im Alltag und sich den Alltag irgendwie anders zu gestalten, zurückzuerobern.

00:09:40: Trotz Einschränkungen und Beschränkungen. Mein Gedanke zu meiner Situation hieß und heißt immer Der liebe Gott. Dieser Scherzkeks wird sich schon was dabei gedacht haben und tatsächlich konnte ich für mich auch positive Aspekte irgendwann darin entdecken. Und in diesem Zusammenhang beschäftigt mich im Moment sehr, auch weil verschiedene Anfragen dazu auch an das Hospiz Esslingen schon gestellt wurden und auch an mich als Verbandsfrau, die Situation von Menschen mit Me CFS.

00:10:12: Dieses Long Ko wird, wie das landläufig heißt, also meistens eine post infektiöse Erkrankung, die mit einer totalen Kraftlosigkeit und Erschöpfung einhergeht bei oft jungen Menschen. Viele Kinder sind auch Stunden davon betroffen, die bis dahin gesund waren und dann total auf Hilfe angewiesen sind, weil sie wirklich gar nichts mehr selber können, keine Kraft haben, auch nur aufzustehen, sich zu duschen.

00:10:38: Das kann man sich, glaube ich, nicht vorstellen. Und diese Menschen füllen ihr Leben oft als völlig sinnentleert und es ist keine echte Hilfe in Sicht. Es gibt jetzt vermehrt auch Forschungsaktivitäten, um da was finden zu können. Und nicht zufällig davon sind viele betroffene Menschen Mitglied in einer Sterbehilfeorganisation und nur selten bessert sich der Zustand wieder in Richtung eines normalen Lebens.

00:11:04: Und ich frage mich dann natürlich was kann unsere Aufgabe als Hospiz Bewegung darin sein? Und wir bringen auf der Bundesebene gerade dazu eine Arbeitsgruppe auf den Weg. Was ich sagen will Wir Menschen fühlen uns nur vollständig und oft auch vollwertig, wenn wir ganz bei Sinnen sind. Wenn einfach alles funktioniert, dann empfinden wir unser Leben als sinnvoll. Und ich finde es eigenartig und spannend, dass wir sprachlich da so eine Wort Doppelung haben für zwei so unterschiedliche Bedeutungen, dass es körperliche Sinne sind, die uns in die Lage versetzen, unsere Umwelt und uns selber wahrzunehmen.

00:11:45: Die Sinneswahrnehmungen und das Sinn, aber auch ein Wort ist für das, was unserem Leben Bedeutung gibt, was uns motiviert zu leben, zu lieben, zu arbeiten, zu lernen, uns zu engagieren. Jeden Morgen aufzustehen und weiterzumachen, auch wenn es Tiefschläge oder Schicksalsschläge gibt. In unserem Leben. Und Sinn oder Lebenssinn ist eine ganz individuelle Einordnung von Werten, die man leben möchte, und von Zielen, die man erreichen möchte.

00:12:16: Und wie kommen Menschen dazu, einen Sinn in ihrem Leben zu definieren und zu finden und sich immer wieder daran zu orientieren? Und ich glaube, da gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Die haben zum einen sicherlich mit der Herkunftsfamilie zu tun, in der wir aufwachsen, in der wir Werte und Orientierungen idealerweise vermittelt bekommen, zum anderen aber auch mit unserem sozialen Umfeld, mit Bildung, mit Vorbildern, mit Werten, die wir im eigenen Leben in Beziehungen lernen, darüber hinaus finden und manchmal vielleicht auch suchen.

00:12:53: Uns ganz bewusst auf die Suche machen, weil wir merken, irgendwo gibt es eine Lücke, da ist eine Leere in meinem Leben und die würde ich gerne mit etwas füllen. Und wir vermögen in sehr vielen Dingen Sinn zu finden und für uns zu übernehmen. Zum Beispiel ist es natürlich absolut sinnvoll und auch Sinn erfüllend, sich für Klimaschutz einzusetzen oder für Tiere oder eben so wie wir das alle tun, auch für andere Menschen.

00:13:22: Und gerade auch in der Zeit des Sterbens. Aus meiner Beobachtung und Erfahrung scheinen die Sinneskanäle der Menschen manchmal viel offener als sonst. Und vielleicht kennen sie das, dass sterbende Menschen Licht plötzlich viel heller empfinden und ganz die Lampe als ganz grell empfinden, obwohl es die gleiche Lampe ist wie vor drei Tagen. Und da war noch alles in Ordnung.

00:13:47: Oder dass Töne als so viel lauter empfunden werden und Berührungen als viel kraftvoller, als wir sie intendiert haben. So, ich habe immer das Gefühl, als ob vor der Ablösung aus dem Körper alles noch mal ganz intensiv wahrgenommen wird. Und manchmal dachte ich schon, vielleicht sind Menschen da in einem Sinnes erleben, wie wir es sonst kaum kennen. Wenn weil wir einfach viel abgelenkt sind.

00:14:17: Und bei diesen Menschen, die im Sterben sind. Das ist, als ob die Wände quasi dünner werden oder so ein bisschen schon der Blick durchs Schlüsselloch ermöglicht wird. Wer weiß das schon. Wir können alle schon gespannt sein. Und wenn Sie an sterbende Menschen denken, dann wissen Sie, dass Sie sich manchmal Fragen stellen wie zum Beispiel war mein Leben sinnvoll?

00:14:40: Habe ich ganz biblisch gesprochen, meine Talente genutzt? Habe ich genügend getan, geleistet? Aber auch Habe ich mein Leben genossen? Habe ich mir etwas gegönnt oder habe ich immer nur gearbeitet und alles auf später verschoben? Habe ich etwas von der Welt gesehen? Hatte ich gute Freundinnen und Freunde? Habe ich geliebt und wurde ich geliebt? So richtig? Was ist offen geblieben?

00:15:08: Unversöhnt? Und kann ich daran noch etwas ändern? Und manchmal ist die schmerzliche Erkenntnis Nein, es lässt sich nicht mehr ändern. Kann keine Versöhnung mehr stattfinden. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Ich glaube, dass wir davon unglaublich viel lernen können. Und vielleicht, wenn Sie sich solche Gespräche vergegenwärtigen, geht es darin selten um Reichtum und Erfolg. Vielleicht sollten wir uns das auch mal immer wieder zu eigen machen.

00:15:40: Ja, und wir alle, die wir sterbende Menschen begleiten und Begleiterinnen und Begleiter schulen und in den abenden haben zur Reflexion stellen uns diese und ähnliche Fragen auch immer wieder selber Wer und wie möchte ich einmal gewesen sein? Was soll an meinem Grab über mich und mein Leben gesagt werden? Und vielleicht können Sie sich erinnern, dass früher meistens bei Männern in Todesanzeigen oft stand.

00:16:09: Mühe und Arbeit war sein Leben. Also, was würden wir gerne hören und lesen über uns? Und ich glaube, dass für uns der Begriff sinnvoll genauso gilt. Wir sind in der Hospizarbeit, weil wir sie als sinnvoll empfinden. Begegnungen mit Menschen Beziehungen erleben wir als sinnstiftend, zumal wenn es sich um die letzte Wegstrecke eines Menschen handelt. Und wir treffen in der Hospizarbeit auf Gleichgesinnte.

00:16:47: Und ich würde Ihnen gerne noch einen anderen Begriff mitgeben, nämlich den der Sinnlichkeit. Der wird ja oft erotisch aufgeladen. Aber ich glaube, dass das zu kurz greift. Sinnlichkeit. Und ich möchte Sie uns allen empfehlen hat meiner Auffassung nach auch immer etwas mit Genuss zu tun, mit dem puren Leben, mit dem Wahrnehmen schöner Dinge. Natur. Kunst. Musik. Literatur. Sport.

00:17:17: Gemeinschaft. Essen. Trinken. Religiosität. Spiritualität. Alles, was unsere Sinne auffüllt und erreicht, was uns Kraft gibt und wiederum Sinn gibt. Und dafür, glaube ich, sollten wir immer wieder ganz bewusst auch in die Achtsamkeit gehen, achtsam unsere Wege wahrnehmen, achtsam und in Ruhe schauen und wieder einmal schmecken, wie Brot wirklich schmeckt. Achtsam unsere Umgebung wahrnehmen, die Pflanzen riechen, die Vögel zwitschern hören.

00:17:53: Die unglaubliche Schönheit, dieses Blumenstrauß. Es uns anschauen. Ganz scheinbar banale und grundständige Dinge, für die wir uns oft nicht genügend Zeit nehmen. Ganz bei Sinnen sein. Das können wir uns vornehmen und wir können es auch üben. Und Sinnlichkeit mag auch mit Zärtlichkeit zu tun haben. Und ich möchte Ihnen sehr empfehlen, ein Buch von Isabella zini, eine österreichische Philosophin, das heißt Zärtlichkeit, eine Philosophie der sanften Macht.

00:18:29: Darin definiert sie den Begriff ganz neu und anders. Da ist Zärtlichkeit nicht peinlich oder nur intim, sondern kraftvoll und hilfreich, um menschlich zu bleiben oder zu werden. Guantini schreibt Zärtlichkeit ist eine geistige Haltung, mit der wir sanft und eben nicht durch Härte das eigentliche Potenzial des menschlichen Lebens freisetzen und uns zugleich aus der zermürbenden mentalen Erschöpfung unserer Zeit befreien können.

00:19:05: Gedanken, die zu verfolgen sich lohnt, auch und gerade als Sterbebegleiterin und Begleiter und ganz konkret eben dann in der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Wir können viel tun für die Sinne der sterbenden Menschen. Davon handeln ja auch einige Workshops heute Nachmittag und mein Anliegen ist aber eben auch, sie alle zu ermutigen, gut für sich zu sorgen, wenn sie in den Dienst gehen im Hauptamt oder wenn Sie zur Begleitung als Ehrenamtliche gehen.

00:19:38: Wir sind ja eher geneigt, auf unser Gegenüber zu schauen, damit da alles passt und stimmt. Und dann merken wir manchmal erst gar nicht, dass wir unbequem sitzen, dass es plötzlich zwickt und zwackt und der Rücken weh tut oder die Hand eingeschlafen ist. Oder dass wir Durst haben oder die Luft im Raum schlecht ist. Oder wir frieren oder es uns viel zu heiß ist.

00:20:00: Und ich glaube, da dürfen wir uns alle vornehmen, noch besser zu werden. Und im Schweizer Deutschen gibt es schon schönen Gruß, mit dem man sich dort voneinander verabschiedet und der lautet Heb Sarg, heb mit in der Mitte, nicht mit E. Und das meint nicht, du sollst Sorgen haben, sondern du sollst Sorge zu dir selber haben. Und ich freue mich immer, wenn meine Schweizer Freundin das zu mir sagt.

00:20:26: Wenn, dann erinnere ich mich daran, dass ich mich auch um mich selber kümmern darf und soll, um in diesem Leben eben auch gute Tage zu haben und eine gute Zeit zu haben. Und vielleicht haben Sie auch schon mal gehört, dass es bei katholischen Trauerfeiern dem Abschiedsritus an die verstorbene Person gewandt heißt Dein Leib war Gottes Tempel. Und diese Formel bringt mich immer wieder zum Nachdenken und lässt mich auch so was wie Ehrfurcht spüren.

00:20:57: Denn wie anders sehen wir es selber uns oft an! Wir fühlen uns zu dick, zu dünn, zu blass, die falschen Haare, was weiß ich, was man alles an sich selber kritisieren kann. Und wenn wir dann den Dreh schaffen und darüber nachdenken, dass etwas in uns wohnt, das über all das erhaben ist und sich uns ausgesucht hat, vielleicht Gott, etwas Göttliches, etwas Großes?

00:21:22: Auf jeden Fall, dann kann sich vielleicht der Blickwinkel ändern. Dann heißt das nämlich Wir sind unglaublich kostbar, so wie wir sind. Und wir sind genau so gewollt, wie wir sind. Und wir dürfen uns wichtig nehmen. Und wir sollten oder müssen es sogar, wenn wir diesem Großen die Ehre erweisen wollen. Wir sind einzigartig und kostbar und das dürfen wir ruhig glauben.

00:21:49: Und diese beiden Ansätze sagen uns mehr als deutlich, dass wir uns selber auch verpflichtet sind. Heb sorg und bedenke, dass dein Leib geheiligt ist, dem ja auch die Würde innewohnt unserem Leib, unserer Seele. Die Würde, von der wir oft sprechen. Und es ist ja auch gar nicht schwer zu verstehen, dass es uns selber gut gehen muss, um anderen gut sein zu können.

00:22:15: Und wir in der Hospizarbeit bewegen uns Manchmal finde ich so ein wenig wahr und in einer Art Grenzland. Wir wissen, wir sollten nach uns schauen, Das ist wichtig. Aber da ist natürlich der andere Mensch, dem es zweifelsohne ja viel schlechter geht als uns, der sich in seiner letzten Lebenszeit befindet und dem alle Sorge und alle Zugewandtheit zusteht. Und wir wissen, dass wir das nur einmal bei diesem Menschen gut machen können, weil wir keine zweite Chance dazu haben.

00:22:46: Und dann fühlen wir uns nicht so wichtig und denken Es hat ja noch Zeit, mich um mich selber zu kümmern. Da gehen wir manchmal über unsere eigenen Grenzen hinweg und halten uns beim Gegenüber auf. Und ist das beim anderen Sein nicht auch eine Art Kümmern um mich selber? Es tut ja in der Regel auch gut. Das hatten wir ja gestern auch schon gehört.

00:23:07: In Beziehungen im Austausch zu sein und das Vertrauen und die Nähe des anderen Menschen zu erleben, das gibt Sinn. Das erleben wir als sinnvoll und sinnstiftend. Und natürlich, es ist auch so eine Art Selfcare, solange der andere Mensch mir dann nicht Mittel zum Zweck wird. Das klang ja gestern auch schon an Wer gibt eigentlich wem Kraft, Wer zieht wem Kraft ab?

00:23:34: Und ich kümmere mich um andere, um von mir selber und meiner eigenen Bedürftigkeit abgelenkt zu werden. Das sollten wir auch immer wieder mal bei uns prüfen. Die Älteren unter uns kennen noch das Buch Hilflose Helfer, das 1992 von Wolfgang Schmidbauer geschrieben worden war und in dem er beschreibt, wie das sogenannte Helfersyndrom das ist, glaube ich, Gott sei Dank ein antiquierter Begriff sich speist und welche Auswirkungen es eben haben kann, so vermeintlich altruistisch unterwegs zu sein.

00:24:07: Also immer wieder bei uns selber schauen und zu wissen Ja, es ist gut und es darf auch so sein, dass uns selber die Hilfe, die wir anderen geben, gut tut. Aber unser Engagement sollte daher nicht rühren, dass wir das brauchen, um uns selber besser zu fühlen oder um von unserer eigenen schwierigen Situation abgelenkt zu sein. Wenn wir diesen Sinn erleben, diese Begegnung, diese Beziehung, dann ist das ein Geschenk, ein schöner Nebeneffekt.

00:24:37: Und das ist etwas, was wir immer wieder auch bei der Auswahl von Ehrenamtlichen beachten sollten Sie nach Ihren Motiven, nach Ihren eigenen Ressourcen fragen und uns selber von Zeit zu Zeit eben auch Was tut mir gut, was trägt und tröstet mich? Das ist nämlich vielleicht Spiritualität, was uns und andere trägt und tröstet. So haben wir es in unserem Leitbild in Esslingen geschrieben und das, was unserem Leben Sinn, Ziel und Richtung gibt.

00:25:07: Und da gibt es eine Fülle von Möglichkeiten. Und wir haben in unserem Leben die schöne und schwierige Aufgabe, die für uns Richtigen zu finden und zu leben. Und manchmal kann sich das ändern. Da kommt was Neues dazu. Von anderen Dingen verabschieden wir uns und das ist alles auch in bester Ordnung. Und das Wichtige ist, dass unser Leben sich sinnvoll und sinnlich anfühlt und wir uns selber gegenüber auch zärtlich genug sind.

00:25:40: Und ich möchte einen weiteren Sinn in diesem Vortrag ansprechen. Es ist der Gemeinsinn, den in Ihrem großartigen Buch Gemeinsinn sind der sechste soziale Sinn Jan und Aleida Assmann vorstellen. Beide zählen zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftler innen Deutschlands und beschäftigen sich mit Erinnerungskultur, mit Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Und die Aschmanns verstehen Gemeinsinn als die Bereitschaft, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.

00:26:14: Gemeinsinn, so schreiben sie, geht über persönliche Interessen hinaus und verbindet Freiheit mit Verantwortung. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Erinnerungskultur. Gesellschaften entwickeln nach den Assmanns ein kulturelles Gedächtnis, das Werte und historische Erfahrungen bewahrt. Und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus stärkt demokratische Verantwortung und die Achtung der Menschenwürde. Zumindest hoffen wir das und erheben auch als Hospizbewegung unsere Stimme gegen antidemokratische Strömungen und Parteien Und Gemeinsinn zeigt sich außerdem in Solidarität, in gegenseitigem Respekt, in Kompromissbereitschaft und aktiver Beteiligung am demokratischen Leben.

00:27:01: Gemeinsinn ist also eine demokratische Tugend, kann man sagen. Eine freie Gesellschaft kann nur bestehen, wenn Bürgerinnen und Bürger nicht nur ihre Rechte kennen, sondern auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen, so wie sie alle das tun und wie wir das in der Hospizbewegung tun. Und ich möchte uns allen auch da zurufen, dass wir stabil bleiben und aufrecht als Menschen, die sich für die Demokratie und die Würde aller Menschen einsetzen, egal woher sie kommen, wie sie leben, was sie in ihrem Leben zugrunde legen.

00:27:34: Und dass wir die Vielfalt in unserer Gemeinschaft nicht als problematisch ansehen, sondern als Möglichkeit, immer Neues zu lernen und uns ganz bewusst mit Menschen zusammenzutun, mit denen wir normalerweise wahrscheinlich nichts zu tun hätten. Und die Grundlage jeder zivilisierten Gesellschaft ist Empathie, das Mitgefühl mit dem anderen und das Mitgefühl mit mir selber. Wir sind einander und uns selber nicht gleichgültig.

00:28:00: Wir sind berührbar vom Leben und vom Schicksal der anderen. Wir interessieren uns für die anderen. Wir tun uns zusammen, um ein gutes und besseres Leben zu haben, wissend, dass auch wir einmal angewiesen sein werden auf die lichkeit und auf die Güte anderer Menschen. Darin sind wir sehr gut als Hospizbewegung. Das ist aber offensichtlich für meine Begriffe, dass es in Zeiten wie diesen noch wichtiger ist, diese Werte zu leben, diesen Gemeinsinn zu leben und öffentlich zu leben sowie zum Beispiel jedes Jahr im Rahmen des Welt hospiztages.

00:28:37: Und wir haben jetzt zum Dritten Mal dieses Jahr uns für ein Thema aus dem Bereich der Vielfalt entschieden. Und das Motto heißt So bunt wie das Leben Hospiz. Und ich bin neulich an einem Artikel hängengeblieben aus der Süddeutschen Zeitung vom 22. Juni, der mich sehr betroffen gemacht hat. Und darin heißt Das, was sich am Horizont der gegenwärtigen Entwicklung liberal demokratischer Gesellschaften abzeichnet, geht über postliberale Zustände und die Aushöhlung demokratischer Institutionen und Verfahren hinaus.

00:29:12: Wir stehen vor der Realität von politischen atiken, massenhafter Ausgrenzung und systematischer Entrechtung, die sich eines gesellschaftlichen Zuspruchs erfreuen, der von wohl wahl politischen Mehrheiten längst nicht mehr weit entfernt ist. Und Sie kennen das schon von mir. Hospizarbeit ist immer auch politisch. Und Politik ist nie nur Sache von denen da oben, sondern die alle sind gefragt. Zum Glück sind wir alle gefragt, denn das gibt es nur in Demokratien und auch das ist sinnvoll, das nie aus dem Sinn zu verlieren.

00:29:50: Sind wir schon ganz bei Sinnen, was hilfreich sein kann in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen, so lautet der Titel meines Vortrags. Die Körper Sinne sehen, hören, Riechen, Schmecken, tasten. Der Raumsinn. Wo ist oben? Wo ist unten? Wie stehe ich im Raum? Das Körpererleben Geht es mir? Wie fühle ich mich? Wie geht es dem anderen, mit dem ich zusammen unterwegs bin?

00:30:17: Was tut gut? Worauf kann ich achten? Bei mir und beim anderen?

00:30:23: Der Gemeinsinn. Wer wollen wir als Gemeinschaft und als Gesellschaft sein? Worin liegt der Sinn unseres Lebens und unseres Sterbens? Die Frage nach dem Sinn, die Frage nach den Sinnen, die Frage nach der Sinnlichkeit. Lassen Sie uns öfter mal nachsinnen, was wir uns selber darauf antworten könnten. Vielleicht wäre es gut, das zu ritualisieren, am Tagesende oder einmal in der Woche sich Zeit zu nehmen und zu schauen Wie ist das eigentlich mit meinen Sinnen, mit meinem Sinnen?

00:31:03: Wie bin ich unterwegs in diesem Leben, in dieser Hospizarbeit?

00:31:08: Lassen Sie uns unsere Sinne nutzen, um das Leben wahrzunehmen. Die Lebendigkeit, die Vielfalt die Schönheit des Lebens, der Natur, der Musik, der Kunst, der Literatur, das Leben in uns und um uns herum. Und vielleicht kennen Sie die Zeile aus einem Song von Leonard Cohen, wo er singt: “There is a crack in everything. That’s where the light gets in.”

00:31:33: In allem gibt es einen Riss? Das ist nämlich dort, wo das Licht hereinfällt.

00:31:42: Eine wunderschöne Metapher, finde ich für Vulnerabilität.

00:31:45: Und für Hoffnung, für den Sinn auch in dem, was schmerzt und erst mal nicht so sinnvoll zu sein scheint. Wir alle nämlich glauben und haben es auch schon erfahren in der Begegnung mit sterbenden Menschen. Es gibt Heiles auch im Versehrten, es gibt Sinn, auch in Krankheit und Leid. Aber diesen Sinn können wir niemandem verordnen oder aufoktroyieren. Das kann jeder Mensch nur für sich selber entscheiden.

00:32:16: Nur er kann sein Leben, seine Situation deuten. Das steht uns nicht zu. Ob und was er oder sie an Sinn oder Aufgabe im eigenen Schicksal und in der eigenen Begrenztheit sieht. Und wir sollten uns jeder Deutung enthalten, vielleicht das eine oder andere Angebot machen, eine Frage stellen, aber niemals Wissen und werten warum und weshalb jemand krank geworden ist und in dieser Situation sich befindet.

00:32:48: Und fragen wir uns besser vielleicht immer mal selber Bin ich oder gerade Bin ich schon oder gerade ganz bei Sinnen? Ich für mich würde sagen na ja, so halbwegs. Ich arbeite dran. Immer wieder. Ich vermute, es geht Ihnen ähnlich. Wir bleiben einfach dran. Würde ich vorschlagen. Es ist wichtig. Wir sind wichtig als Einzelne und alle zusammen. Das ergibt Sinn.

00:33:14: Und das heißt auch, es geht nicht nur um mich. Ich bin nicht allein. Entscheidend. Es gibt auch andere. Und es darf Zeiten geben, in denen ich mich nur und ausschließlich um mich selber kümmern darf, weil es gerade nötig ist. Weil es sinnvoll ist für mein Leben, für meine Sinne. Und dann können wir auch wieder ganz bei den anderen sein.

00:33:37: Oder in der Zeit, wo wir es nicht können, sind andere bei den anderen. Und vielleicht kennen Sie diesen Begriff der professionellen Nähe. Das heißt, wenn ich da bin, bin ich ganz da, mit allem, was mir zur Verfügung steht. Und ich weiß, aber wenn ich nicht da bin, dann sind andere da. Also es kommt auf mich an, aber es kommt nicht nur auf mich an, das ist ja auch sehr entlastend.

00:34:02: Ja, und ich möchte schon zum Ende kommen mit einem finde ich wunderbaren und passenden Text von Bernhard von Clairvaux, dem Gründer des Zisterzienserordens, der schon im elfte Jahrhundert schrieb Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter.

00:34:38: Lerne auch du nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch, freigebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche. Zuerst anfüllen und dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt, über Zuströme nicht auszuströmen. Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.

00:35:11: Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle. Wenn nicht, schone dich. Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich hat. Warum solltest du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber?

00:35:44: Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran. Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht Tu das immer, Aber ich sage Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch, für dich selbst. Oder jedenfalls sei es nach allen anderen.

00:36:15: Elfte Jahrhundert. Kluger Mann. Vielen Dank für Ihr Zuhören.

00:36:36: HörRäume Outro Minusakademie boll.de oder bei Instagram oder Facebook zu senden. Wir freuen uns, wenn Sie beim nächsten Mal wieder dabei sind. Abonnieren Sie gerne unseren Podcast! Herzliche Grüße aus der Evangelischen Akademie Bad Boll.

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