Sind wir schon ganz bei Sinnen?
Shownotes
In dieser Episode der HörRäume geht es um Achtsamkeit, Sinnsuche, Selbstfürsorge, Mitgefühl und die Frage, was uns als Menschen miteinander verbindet. Ausgehend von Erfahrungen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen eröffnet sich ein weiter Blick auf das Leben: auf unsere Wahrnehmung, unsere Beziehungen und darauf, was uns Halt und Orientierung gibt. Eine berührende und inspirierende Einladung, die eigenen Sinne zu schärfen und neu über das Leben nachzudenken.
Vortrag von Susanne Kränzle, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands, gehalten bei den 27. Süddeutschen Hospiztagen „Mit allen Sinnen: leben, sterben, begleiten“ an der Evangelischen Akademie Bad Boll. Intro: Akademiedirektor Dr, Dietmar Merz.
Unsere Veranstaltungen im Themenbereich "Gesellschaft"
Abonnieren Sie unseren Akademie-Newsletter, um keine Episode der "HörRäume" zu verpassen.
Die Evangelische Akademie Bad Boll auf Instagram
Die Evangelische Akademie Bad Boll auf LinkedIN
Die Evangelische Akademie Bad Boll auf Facebook
Transkript anzeigen
00:00:00: Lassen Sie uns unsere Sinne nutzen, um das Leben wahrzunehmen.
00:00:03: Die Lebendigkeit, die Vielfalt, die Schönheit des Lebens der Natur, der Musik, der Kunst und der Literatur – das Leben in uns und um uns herum!
00:00:15: Und vielleicht kennen sie die Zeile aus einem Song von Leonhard Cohen wo er singt... In allem gibt es einen Riss.
00:00:27: Das ist nämlich dort, wo das Licht Hörräume, Vorträge und Gespräche aus der Evangelischen Akademie Bad Bol.
00:00:39: Regelmäßig veröffentlichen wir hier interessante Vorträge oder Gespräche die bei uns an der Akadémie stattgefunden
00:00:46: haben.
00:00:48: Sehen, hören, schmecken, riechen, tasten!
00:00:54: Unser Leben ist von Sinnen geprägt Mit Augen, Ohren, Nase, Mund und Hand.
00:01:01: Nehmen wir unsere Umgebung wahr, nehmen wir Kontakt auf zu Mitmenschen sind fähig zur Beziehung.
00:01:07: Leben ist sinnvoll – im wahrsten Sinne des Wortes und im übertragenen Sinn!
00:01:14: Wie zentral Sinneswahrnehmung für ein gutes Leben, wie zentralsinnens Wahrnehmungen und Sinnhaftigkeit für die hospiziale Arbeit ist, hören wir jetzt in einem Beitrag von Susanne Krensle.
00:01:27: Sie ist Vorsitzende des Deutschen Hospiets- und Ballertieverbandes Mein Name ist Dietmar Merz, ich bin Studienleiter für Medizinethik und habe die siebenundzwanzigsten Süddeutschen Hospiz-Tage vorbereitet mit dem Thema Mit allen Sinnen Leben sterben begleiten.
00:01:48: Und mein Vortrag wird sich heute unter diesem Titel sind wir schon ganz bei Sinnen mit verschiedenen Themen beschäftigen – auch kurz den Körpersinnen mit dem Sinn als Bedeutung unseres Lebens mit dem Sinn, den Sinnen der sterbenden Menschen.
00:02:08: Mit uns selber und unseren Sinnen.
00:02:11: Und das wird auch ein Fokus sein.
00:02:14: Ich fand es so schön gestern dass Herr Dr.
00:02:17: Herbers sich mit den Sinnen auch der sterbenen Menschen beschäftigt hat und ich würde gerne heute den Fokus auf die begleitenden Menschen auch leben legen und wir werden uns auch mit dem Gemeinsinn ein wenig beschäftigen.
00:02:33: Ja!
00:02:36: Wir haben gestern gehört, in der Begleitung sterbender Menschen geht es auch um die Körpersinne.
00:02:41: Sehen hören riechen fühlen schmecken und das geht aber auch um andere Sinnesysteme wie zum Beispiel diese tiefen Sensibilität oder Propriozeption, die die Wahrnehmung der Lage und Bewegung unseres eigenen Körper im Raum ermöglicht ohne dass wir hinschauen müssen.
00:03:01: Es geht um den Gleichgewichtssinn der für unsere Orientierung im Raum und für die Kontrolle unserer Körperhaltung und des Gleichgewichts sorgt.
00:03:12: Der Temperatursinn ermöglicht uns zu spüren, es wird schon langsam warm hier im Raum über die Haut- und die sogenannte Interozeption.
00:03:23: Die unbewusste oder bewusste Wahrnehmung von Signalen aus dem Körperinnern lässt uns Vorgänge wahrnehmen in uns wie zum Beispiel unsere Atmung, unseren Herzschlag ob wir Hunger oder Durst haben und sie bildet die physiologische Grundlage für unsere Emotionen und für unser Gefühl für uns selber.
00:03:47: Und ich glaube, es gibt auch so etwas wie einen übergeordneten Sinn.
00:03:50: Ich habe gelesen im Tagungsprogramm.
00:03:52: Es wird sich ein Workshop heute mit den zwölf Sinnen des Menschen beschäftigen – also da gibt's noch mehr offensichtlich!
00:03:59: Ich glaube, das gibt sowas wie einem übergeordneten Sinn der uns über unsere momentane insgesamt körperliche und seelische Verfasstheit aus Kunft gibt.
00:04:10: Wie fühle ich mich?
00:04:11: Wie fit bin ich?
00:04:13: Habe ich gut geschlafen oder bin ich müde?
00:04:15: Wie aufgeregt bin ich?
00:04:17: Wie bin ich überhaupt gestimmt, habe ich Angst.
00:04:21: Und all das hat ja immer einen Zusammenhang zwischen Körper und Seele oder zwischen Leib-und-Seele – Das Zusammenspiel zwischen Interozeption und Introspektion könnte man sagen also die Wahrnehmung unseres Körpers und unser Gemützzustandes.
00:04:38: Das gibt beides irgendwie ein großes und ganzes und macht uns natürlich in unserem Alltag aus!
00:04:45: Und auf diese Funktionen kann ich manchmal Einfluss nehmen.
00:04:49: Wir wissen, wenn wir zum Beispiel Angst haben und aufgeregt sind dann können wir vielleicht eine bestimmte Atemtechnik anwenden die uns gelassener sein lässt oder wenn ich müde bin, kann ich etwas dagegen tun Ich kann mich ein bisschen bewegen Dann werde ich wieder wacher Bei Kopfschmerzen kann ich vielleicht einen Akkupressurpunkt drücken usw.
00:05:11: Es ist wichtig, dass wir uns selber beeinflussen können und uns auch ein Stück selbst helfen können.
00:05:16: Dass wir dazu Fertigkeiten haben vor allen Dingen wenn wir in Situationen sind indem Äußere nicht gut beeinflussen können, wo wir uns ohnmächtig fühlen.
00:05:28: Wo wir das Gefühl haben da passiert irgendwas auf dass ich keinen Einfluss habe.
00:05:33: Das ist ja kein schönes Gefühl.
00:05:35: aber die gute Nachricht heißt vielleicht Wir können immer Einfluchs nehmen mindestens auf und selber wenn auch Nicht Immer Auf Die Umstände Und viele Vorgänge Bedürfen Ja Mehrere Sinne um sie erfassen zu Können.
00:05:49: Essen zum Beispiel schmecken wir nicht nur, sondern das sollte idealerweise auch appetitlich aussehen und riechen.
00:05:56: Dann schmeckt es uns gleich besser.
00:05:58: oder wenn Sie an eine Krimisszene denken dann wissen sie ne spannende Filmszene ist oft nicht nur spannend, weil wir sie anschauen und das sehen.
00:06:08: Was wir da sehen sondern weil Sie zum Beispiel mit dramatischer spannender Musik unterlegt ist was den Eindruck erst komplett macht und uns dann irgendwie so eine Anspannung zum Gruseln verhilft.
00:06:20: also auch da braucht es oder spielen mehrere Sinne zusammen Und unsere Sprache ist voll mit Redewendungen die mit unserem Sinn zu tun haben.
00:06:31: Zum Beispiel ich kann jemanden nicht riechen.
00:06:34: oder wenn uns was erzählt wird, dass wir kaum glauben können dann sagen wir war es.
00:06:39: Ich glaube ich höre nicht richtig oder ich kann das echt nicht mehr sehen oder das haut mich um?
00:06:46: Oder so ein bisschen finde ich neumotische Ausdruck den ich öfter höre, dass Personen sagen Wenn sie jemandem sagen wollen ja das stimmt was du sagst Dann sagen die ich kann des fühlen vielleicht haben Sie das auch schon gehört oder eben jemand ist nicht ganz bei Sinnen, der hat sie nicht alle stramm sozusagen.
00:07:06: Ja da gibt es viele spannende Redewendungen abgesehen auch natürlich von das geht mir an den Nieren und was wir alles für Ausdrücke in unserer Sprache haben die mit unserem Körper oder mit unseren Sinnen irgendwie korrelieren.
00:07:21: Ja, und es ist natürlich ein Herberverlust.
00:07:24: Wenn Menschen eben nicht mehr gut sehen, nicht mehr Gut hören können oder in der Coronazeit hatten viele Menschen ja meistens Gott sei Dank vorübergehend das Problem nicht mehr richtig riechen oder schmecken zu können Und vielleicht kennen sie das wenn Sie erkältet sind und sie können nicht schmecken was sie auf dem Teller haben Das macht mich wirklich Freude dann zu essen.
00:07:47: Oder auch wenn Menschen mit ihren Fingern mit ihren Füßen nicht mehr fühlen können, zum Beispiel im Rahmen einer Polyneuropathie oder wenn unser Gleichgewichtssinn nicht mehr richtig funktioniert.
00:07:59: Es ist ja vieles so selbstverständlich und wir haben auch gestern schon gehört es ist eben nicht selbstverständlicher am Ende und vielleicht braucht's dann auch eine Entscheidung weiterzumachen im Alltag und sich den Alltag irgendwie anders zu gestalten zurückzuerobern trotz Einschränkungen Und in diesem Zusammenhang beschäftigt mich im Moment sehr, auch weil verschiedene Anfragen dazu auch an das Hospiz Esslingen schon gestellt wurden und auch an mich als Verbandsfrau.
00:08:30: Die Situation von Menschen mit ME-CFS dieses Long Covid wie das Landläufig heißt also meistens eine postinfektiöse Erkrankung die mit einer totalen Kraftlosigkeit und Erschöpfung einhergeht bei oft jungen Menschen.
00:08:46: Viele Kinder sind auch schon davon betroffen, die bis dahin gesund waren und dann total auf Hilfe angewiesen sind.
00:08:53: Weil sie wirklich gar nichts mehr selber können keine Kraft haben auch nur aufzustehen sich zu duschen.
00:09:00: das kann man sich glaube ich nicht vorstellen Und diese Menschen fühlen ihr Leben oft als völlig Sinn entleert und es ist keine rechte Hilfe in Sicht.
00:09:09: Es gibt jetzt vermehrt auch Forschungsaktivitäten um da was finden zu können Und nicht zufällig davon sind viele betroffene Menschenmitglied in einer Sterbehilfeorganisation und nur selten bessert sich der Zustand wieder in Richtung eines normalen Lebens.
00:09:26: Ich frage mich dann natürlich, was kann unsere Aufgabe als Hospizbewegung darin sein?
00:09:31: Und wir bringen auf der Bundesebene gerade dazu eine Arbeitsgruppe auf den Weg.
00:09:36: Was ich sagen will – wir Menschen fühlen uns nur vollständig und oft auch vollwertig wenn wir ganz bei Sinnen sind, wenn einfach alles funktioniert, dann empfinden wir unser Leben als sinnvoll!
00:09:52: eigenartig und spannend, dass wir sprachlich da so eine Wortdoppelung haben für zwei so unterschiedliche Bedeutungen.
00:10:00: Dass es körperliche Sinne sind die uns in die Lage versetzen unsere Umwelt und uns selber wahrzunehmen – die Sinneswahrnehmungen!
00:10:08: Und das Sinn aber auch ein Wort ist für das was unserem Leben Bedeitung gibt, was uns motiviert zu leben, zu lieben, zu arbeiten, zu lernen und uns zu engagieren.
00:10:21: Jeden Morgen aufzustehen und weiterzumachen auch wenn es Tiefschläge oder Schicksalsschläger gibt in unserem Leben.
00:10:28: Und Sinn oder Lebenssinn ist eine ganz individuelle Einordnung von Werten die man leben möchte und von Zielen die man erreichen möchte.
00:10:38: Und wie kommen Menschen dazu, einen Sinn in ihrem Leben zu definieren und zu finden?
00:10:44: Und sich immer wieder daran zu orientieren.
00:10:48: Ich glaube da gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen.
00:10:51: Die haben zum einen sicherlich mit der Herkunftsfamilie zu tun, indem wir aufwachsen, in der wir Werte- und Orientierungen idealerweise vermittelt bekommen.
00:11:01: Zum anderen aber auch mit unserem sozialen Umfeld Bildung, mit Vorbildern.
00:11:07: Mit Werten die wir im eigenen Leben in Beziehungen lernen darüber hinausfinden und manchmal vielleicht auch suchen uns ganz bewusst auf die Suche machen weil wir merken irgendwo gibt es eine Lücke.
00:11:18: da ist eine Lehre in meinem Leben und die würde ich gerne mit etwas fühlen.
00:11:25: Und wir vermögen, in sehr vielen Dingen Sinn zu finden und für uns zu übernehmen.
00:11:30: Zum Beispiel ist es natürlich absolut sinnvoll und auch sinnerfüllend sich für Klimaschutz einzusetzen oder für Tiere oder ebenso wie wir das alle tun – auch für andere Menschen.
00:11:44: Und gerade auch in der Zeit des Sterbens Meine Beobachtungen und Erfahrungen scheinen die Sinneskanäle der Menschen manchmal viel offener als sonst.
00:11:55: Und vielleicht kennen Sie das, dass sterbende Menschen Licht plötzlich viel heller empfinden und ganz die Lampe als ganz krell empfinden obwohl es die gleiche Lampe ist wie vor drei Tagen und da war noch alles in Ordnung oder dass Töne also viel lauter empfunden werden als wir sie intendiert haben.
00:12:20: So, ich habe immer das Gefühl also ob vor der Ablösung aus dem Körper alles nochmal ganz intensiv wahrgenommen wird.
00:12:28: und manchmal dachte ich schon vielleicht sind Menschen da in einem Sinnes erleben wie wir es sonst kaum kennen wenn weil wir einfach viel abgelenkter sind und bei diesen Menschen die im Sterben Das ist, als ob die Wände quasi dünner werden oder so ein bisschen schon der Blick durch Schlüsselloch ermöglicht wird.
00:12:49: Wer weiß das schon?
00:12:49: Wir können alle schon gespannt sein!
00:12:52: Und wenn Sie an sterbende Menschen denken dann wissen sie dass sie sich manchmal Fragen stellen wie zum Beispiel war mein Leben sinnvoll?
00:13:02: habe ich ganz biblisch gesprochen meine Talente genutzt?
00:13:06: hab ich genügend getan geleistet?
00:13:10: Aber auch habe ich mein Leben genossen, habe mir etwas gegönnt oder habe immer nur gearbeitet und alles auf später verschoben.
00:13:18: Habe ich etwas von der Welt gesehen?
00:13:20: Hatte ich gute Freundinnen und Freunde?
00:13:23: Habe Ich geliebt und wurde ich geliebts so richtig?
00:13:27: Was ist offen geblieben unversöhnend und kann nicht daran noch etwas
00:13:32: ändern?".
00:13:34: Und manchmal ist die schmerzliche Erkenntnis, nein es lässt sich nicht mehr ändern.
00:13:38: Es kann keine Versöhnung mehr stattfinden und man kann die Zeit nicht zurückdrehen.
00:13:43: ich glaube dass wir davon unglaublich viel langen können.
00:13:48: Vielleicht wenn sie sich solche Gespräche vergegenwärtigen geht's darin selten um Reichtum- und Erfolg.
00:13:56: vielleicht sollten wir uns das auch mal immer wieder zu eigen machen.
00:14:02: Ja und wir alle die wir sterbende Menschen begleiten und Begleiterinnen und Bekleiterschulen, in den Gruppenabenden haben zur Reflexion stellen uns diese und ähnliche Fragen auch immer wieder selber.
00:14:16: Wer und wie möchte ich einmal gewesen sein?
00:14:20: Was soll an meinem Grab über mich und mein Leben gesagt
00:14:24: werden?".
00:14:25: Und vielleicht können Sie sich erinnern dass früher meistens bei Männern im Todesanzeigen oft stand Mühe- und Arbeit war Sein Leben.
00:14:35: Also was würden wir gerne hören und lesen über uns?
00:14:41: Und ich glaube, dass für uns der Begriff sinnvoll genauso gilt.
00:14:47: Wir sind in der Hospizarbeit weil wir sie als sinnvoll empfinden.
00:14:52: Begegnungen mit Menschenbeziehungen erleben wir als sinnstiftend zumal wenn es sich um die letzte Wegstrecke eines Menschen handelt Gesinnte.
00:15:09: Und ich würde Ihnen gerne noch einen anderen Begriff mitgeben, nämlich den der Sinnlichkeit.
00:15:17: Der wird ja oft erotisch aufgeladen aber ich glaube das es zu kurz greift.
00:15:21: Sinnlichkeit und ich möchte Sie uns allen empfehlen hat meiner Auffassung nach auch immer etwas mit Genuss zu tun – Mit dem puren Leben, mit dem wahrnehmen schöner Dinge Natur Kunst Musik Literatur, Sport, Gemeinschaft, Essen, Trinken, Religiosität, Spiritualität – alles was unsere Sinne auffüllt und erreicht.
00:15:48: Was uns Kraft gibt und wiederum Sinn gibt!
00:15:53: Und dafür glaube ich sollten wir immer wieder ganz bewusst auch in die Achtsamkeit gehen.
00:15:59: Achtsamm unsere Wege wahrnehmen, achtsamm und in Ruhe kauen und wieder einmal schmecken wie Brot wirklich schmeckt.
00:16:08: Achtsam unsere Umgebung wahrnehmen, die Pflanzen riechen, die Vögel zwitschern hören.
00:16:15: Die unglaubliche Schönheit dieses Blumenstrausses uns anschauen.
00:16:21: Ganz scheinbar banale und grundständige Dinge für die wir uns oft nicht genügend Zeit nehmen.
00:16:28: Ganz bei Sinnen sein!
00:16:30: Das können wir uns vornehmen – und wir können es auch üben.
00:16:36: Unsinnlichkeit mag auch mit Zärtlichkeit zu tun haben.
00:16:40: Und ich möchte Ihnen sehr empfehlen, ein Buch von Isabella Guanzini eine österreichische Philosophin das heißt Zärtigkeit Eine Philosophie der sanften Macht.
00:16:51: darin definiert sie den Begriff ganz neu und anders.
00:16:55: da ist Zärtlichkeit nicht peinlich oder nur intim sondern kraftvoll und hilfreich um menschlich zu bleiben oder zu werden.
00:17:07: Guanzini schreibt, Zärtlichkeit ist eine geistige Haltung mit der wir sanft und eben nicht durch Härte das eigentliche Potenzial des menschlichen Lebens freisetzen und uns zugleich aus der zermürbenden mentalen Erschöpfung unserer Zeit befreien können.
00:17:26: Gedanken die zu verfolgen sich lohnt auch und gerade als Sterbebegleiterinnen und Begleiter und ganz konkret eben dann in der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen.
00:17:40: Wir können viel tun für die Sinne der sterbenden Menschen, davon handeln ja auch einige Workshops heute Nachmittag und mein Anliegen ist aber eben auch sie alle zu ermutigen gut für sich zu sorgen wenn Sie in den Dienst gehen im Hauptamt oder wenn Sie zur Begleitung als Ehrenamtliche gehen.
00:17:59: Wir sind ja eher geneigt auf unser Gegenüber zu schauen, damit da alles passt und stimmt.
00:18:05: Und dann merken wir manchmal erst gar nicht dass wir unbequem sitzen das es plötzlich zwickt und zwagt und der Rücken wehtut oder die Hand eingeschlafen ist oder dass wir Dorst haben oder die Luft im Raum schlecht ist oder wir frieren oder uns viel zu heißes.
00:18:22: Ich glaube, da dürfen wir uns alle vornehmen noch besser zu werden.
00:18:26: Und im Schweizer Deutschen gibt es so einen schönen Gruß, mit dem man sich dort voneinander verabschiedet und er lautet «Heb sorg», «Hebb» in der Mitte nicht mit E. Das meint nicht du sollst Sorgen haben sondern du sollest Sorge zu dir selber haben.
00:18:44: Ich freue mich immer wenn meine Schweizer Freundin das zu mir sagt, dann erinnere ich mich daran dass ich mich auch um mich selber kümmern darf Tage zu haben und eine gute Zeit zu haben.
00:18:59: Und vielleicht haben Sie auch schon mal gehört, dass es bei katholischen Trauerfeiern im Abschiedsritus an die verstorbene Person gewandt heißt Dein Leib war Gottes Tempel!
00:19:12: Und diese Formel bringt mich immer wieder zum Nachdenken und lässt mich auch so was wie Ehrfurcht spüren Denn wir anders sehen wir selber uns oft an.
00:19:21: Wir fühlen Zu dick, zu dünn, zu blass die falschen Haare.
00:19:25: Was weiß ich?
00:19:26: Was man alles an sich selber kritisieren kann.
00:19:29: und wenn wir dann den Dreh schaffen und darüber nachdenken dass etwas in uns wohnt das über all das erhaben ist und sich uns ausgesucht hat vielleicht Gott etwas Göttliches, etwas Großes auf jeden Fall Dann kann sich vielleicht der Blickwindel ändern.
00:19:51: unglaublich kostbar so, wie wir sind.
00:19:54: Und wir sind genauso gewollt, wie Wir sind und wir dürfen uns wichtig nehmen – und wir sollten oder müssen es sogar wenn wir diesen Großen die Ehre erweisen wollen!
00:20:04: Wir sind einzigartig und kostbar und das dürfen wir ruhig glauben.
00:20:11: Und diese beiden Ansätze sagen uns mehr als deutlich dass sie uns selber auch verpflichtet bedenke, dass dein Leib geheiligt ist.
00:20:22: Dem ja auch die Würde innewohnt unserem Leib unserer Seele – Die Würde von der wir oft
00:20:28: sprechen.".
00:20:30: Und es ist gar nicht schwer zu verstehen, dass uns selber gut gehen muss um anderen Gut sein zu können!
00:20:37: Und wir in der Hospizarbeit bewegen uns manchmal, finde ich so ein wenig warbernd in einer Art Grenzland.
00:20:44: Wir wissen, wir sollten nach uns schauen – das ist wichtig!
00:20:47: Aber da ist natürlich der andere Mensch dem es zweifelsohne viel schlechter geht als der sich in seiner letzten Lebenszeit befindet und dem alle Sorge- und alle Zugewandtheit zusteht.
00:20:59: Und wir wissen, dass wir das nur einmal bei diesen Menschen gut machen können weil wir keine zweite Chance dazu haben.
00:21:07: Dann fühlen wir uns nicht so wichtig und denken es hat ja noch Zeit mich um mich selber zu kümmern.
00:21:13: Da gehen wir manchmal über unsere eigenen Grenzen hinweg und halten uns beim Gegenüber auf.
00:21:20: Ist das beim anderen sein auch eine Art kümmern um mich selber.
00:21:25: Es tut ja in der Regel auch gut, das hatten wir ja gestern auch schon gehört im Beziehung, im Austausch zu sein und das Vertrauen und die Nähe des anderen Menschen zu erleben Das gibt Sinn!
00:21:37: Das erleben wir als sinnvoll und sinnstiftend.
00:21:41: Und natürlich, es ist auch so eine Art Self-Care.
00:21:45: Solange der andere Mensch mir dann nicht Mittel zum Zweck wird – das klang ja gestern auch schon an – wer gibt eigentlich wem Kraft?
00:21:53: Wer zieht wem kraft ab?
00:21:56: und ich kümmere mich um andere, um von mir selber und meiner eigenen Bedürftigkeit abgelenkt zu werden.
00:22:03: Das sollten wir immer wieder mal bei uns prüfen.
00:22:06: Die Älteren unter uns kennen noch das Buch Hilflose Helfer dass von Wolfgang Schmidtbauer geschrieben worden war und in dem er beschreibt, wie das sogenannte Helfer-Syndrom – das ist Gott sei Dank ein antiquierter Begriff – sich speist.
00:22:22: Und welche Auswirkungen es haben kann so vermeintlich altruistisch unterwegs zu sein.
00:22:28: Also immer wieder... Bei uns selber schauen und zu wissen, ja es ist gut.
00:22:33: Und das darf auch so sein dass uns selber die Hilfe, die wir anderen geben, gut tut.
00:22:39: aber unser Engagement sollte daher nicht rühren, dass wir das brauchen um uns selbst besser zu fühlen oder um von unserer eigenen schwierigen Situation abgelenkt zu sein.
00:22:50: Wenn wir diesen Sinn erleben diese Begegnung dieser Beziehungen dann ist das ein Geschenk ein schöner Nebeneffekt Und das ist etwas, was wir immer wieder auch bei der Auswahl von Ehrenamtlichen beachten sollten.
00:23:04: Sie nach ihren Motiven, nach Ihren eigenen Ressourcen fragen und uns selber von Zeit zu Zeit eben auch.
00:23:12: Was tut mir gut?
00:23:13: Was trägt – und tröstet mich!
00:23:15: Das ist nämlich vielleicht Spiritualität.
00:23:17: Was uns und andere trägt und tröstet so haben wir es in unserem Leitbild den Esslingen geschrieben.
00:23:26: Sinn, Ziel und Richtung gibt.
00:23:29: Und da gibt es eine Fülle von Möglichkeiten und wir haben in unserem Leben die schöne und schwierige Aufgabe, die für uns Richtigen zu finden und zu leben.
00:23:39: Manchmal kann sich das ändern – da kommt was Neues dazu!
00:23:42: Von anderen Dingen verabschieden wir uns und das ist alles auch in bester Ordnung.
00:23:49: Das Wichtige ist, dass unser Leben sich sinnvoll und sinnlich anfühlt auch zärtlich genug sind.
00:24:02: Und ich möchte einen weiteren Sinn in diesem Vortrag ansprechen, es ist der Gemeinsinn, den in ihrem großartigen Buch Gemeinsimm-Sinn der sechste soziale Sin Jan und Aleida Asmann vorstellen.
00:24:18: Beide zählen zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftlerinnen Deutschlands und beschäftigen sich mit Erinnerungskultur, mit Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
00:24:29: Und die Assmanns verstehen Gemeinsinn als die Bereitschaft, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.
00:24:36: Gemeinsinnen so schreiben sie geht über persönliche Interessen hinaus und verbindet Freiheit mit Verantwortung.
00:24:44: Ein zentraler Aspekt dabei ist die Erinnerungskultur.
00:24:48: Gesellschaften entwickeln nach den Assmanns ein kulturelles Gedächtnis, das Werte und historische Erfahrungen bewahrt.
00:24:56: Und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus stärk demokratische Verantwortung und die Achtung der Menschenwürde.
00:25:04: Zumindest hoffen wir das und erheben auch als Waspitzbewegung unsere Stimme gegen antidemokratische Strömungen und Parteien.
00:25:12: Und Gemeinsinn zeigt sich außerdem in Solidarität – in gegenseitigem Respekt in Kompromissbereitschaft und aktiver Beteiligung am demokratischen Leben.
00:25:23: Gemeinsinn ist also eine demokratische Tum, kann man sagen – eine freie Gesellschaft kann nur bestehen wenn Bürgerinnen und Bürger nicht nur ihre Rechte kennen sondern auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen so wie sie alle das tun.
00:25:38: Und wie wir das in der Hospizbewegung tun?
00:25:41: Und ich möchte uns allen auch dazu rufen, dass wir stabil bleiben und aufrecht als Menschen die sich für die Demokratie und die Würde aller Menschen einsetzen.
00:25:50: Egal woher sie kommen wie sie leben was sie ihrem Leben zugrunde legen und das wir die Vielfalt in unserer Gemeinschaft nicht als problematisch ansehen sondern als Möglichkeit immer Neues zu lernen und uns ganz bewusst mit Menschen zusammenzutun mit denen wir normalerweise wahrscheinlich nichts zu tun hätten.
00:26:10: Und die Grundlage jeder zivilisierten Gesellschaft ist Empathie, das Mitgefühl mit dem anderen und das Mitfühl mit mir selber.
00:26:18: Wir sind einander und uns selber nicht gleichgültig – wir sind berührbar vom Leben und vom Schicksal der
00:26:26: Anderen.".
00:26:27: Wir interessieren uns für die anderen.
00:26:30: Wir tun uns zusammen, um ein gutes und besseres Leben zu haben.
00:26:34: Wissend dass auch wir einmal angewiesen sein werden auf die Freundschaftlichkeit und auf die Güte anderer Menschen.
00:26:41: Darin sind wir sehr gut als Hospizbewegung.
00:26:44: Das ist aber offensichtlich für meine Begriffe, dass es in Zeiten wie diesen noch wichtiger ist diese Werte zu leben, diesen Gemeinsinn zu leben und öffentlich zu leben sowie zum Beispiel jedes Jahr im Rahmen des Welthospitztages und wir haben jetzt zum dritten Mal dieses Jahr uns für ein Thema aus dem Bereich der Vielfalt entschieden und das Motto heißt so bunt wie das Leben hospiz.
00:27:10: Und ich bin neulich an einem Artikel hängen geblieben aus der süddeutschen Zeitung vom Zweiundzwanzigsten Juni, der mich sehr betroffen gemacht hat und darin heißt es was sich am Horizont der gegenwärtigen Entwicklung liberaldemokratischer Gesellschaften abzeichnet.
00:27:27: geht über postliberale Zustände und die Aushühlung demokratischer Institutionen und Verfahren hinaus.
00:27:33: Wir stehen vor der Realität von politischen Programmatiken massenhafter Ausgrenzung und systematischer Entrechtungen, die sich eines gesellschaftlichen Zuspruchs erfreuen, der von wohlwahlpolitischen Mehrheiten längst nicht mehr weit entfernt
00:27:49: ist.".
00:27:51: Und Sie kennen das schon von mir?
00:27:53: Hospizarbeit ist immer auch politisch und Politik ist nie nur Sache von denen da oben, sondern wir alle sind gefragt.
00:28:01: Zum Glück sind wir alle gefragt denn das gibt es nur in Demokratien und auch das ist sinnvoll das Nie aus dem Sinn zu verlieren.
00:28:12: Sind wir schon ganz bei Sinnen was hilfreich sein kann in der Begleitung schwerstkranker- und sterbender Menschen?
00:28:18: so lautet der Titel meines Vortrags Die Körpersinne Sehen, hören, riechen, schmecken, tasten.
00:28:27: Der Raum Sinn – wo ist oben?
00:28:29: Wo ist unten?
00:28:29: Wie stehe ich im Raum?
00:28:31: Das Körper erleben!
00:28:32: Wie geht es
00:28:33: mir?!
00:28:33: Wie fühle ich mich?
00:28:34: Wie geht das dem anderen mit dem Ich zusammen unterwegs bin?
00:28:38: Was tut gut?
00:28:40: Worauf kann ich achten
00:28:41: bei mir
00:28:42: und beim Anderen?
00:28:45: Der Gemeinsinn Wer wollen wir als Gemeinschaft und als Gesellschaft sein?
00:28:51: Worin liegt der Sinn unseres Lebens und unseres Sterbens?
00:28:57: Die Frage nach dem Sinn, die Frage nach den Sinnen.
00:29:03: Die Frage noch der Sinnlichkeit lassen Sie uns öfter mal nach Sinnen was wir uns selber darauf antworten könnten.
00:29:12: Vielleicht wäre es gut das zu Ritualisieren am Tagesende oder einmal in der Woche sich Zeit zu nehmen und zu schauen, wie ist das eigentlich mit meinen Sinnen?
00:29:25: Wie bin ich unterwegs in diesem Leben, dieser Hospizarbeit.
00:29:30: Lassen Sie uns unsere Sinne nutzen um das Leben wahrzunehmen die Lebendigkeit, die Vielfalt, die Schönheit des Lebens der Natur, der Musik, der Kunst, der Literatur Das Leben in uns und um uns herum.
00:29:47: Und vielleicht kennen sie die Zeile aus einem Song von Leonhard Cohen, wo er singt.
00:29:56: In allem gibt es einen Riss.
00:29:59: das ist nämlich dort, wo das Licht hereinfällt.
00:30:03: eine wunderschöne Metapher finde ich für Vulnerabilität und für Hoffnung Für den Sinn auch in dem was schmerzt und erst mal nicht so sinnvoll zu sein scheint.
00:30:16: Wir alle nämlich glauben und haben es auch schon erfahren in der Begegnung mit sterbenden Menschen.
00:30:23: Es gibt Heiles, auch im Versehrten, es gibt Sinn, auch in Krankheit und Leid.
00:30:30: aber diesen Sinn können wir niemandem verordnen oder aufoktroieren.
00:30:35: Das kann jeder Mensch nur für sich selber entscheiden.
00:30:38: Nur er kann sein Leben seine Situation deuten.
00:30:42: das steht uns nicht zu ob und was er oder sie an Sinn oder Aufgabe im eigenen Schicksal und in der eigenen Begrenztheit sieht.
00:30:52: Und wir sollten uns jeder Deutung enthalten, vielleicht das eine oder andere Angebot machen, eine Frage stellen aber niemals wissen und werten warum und weshalb jemand krank geworden ist und sich in dieser Situation befindet.
00:31:10: Und fragen wir uns besser vielleicht immer mal selber bin ich?
00:31:13: Oder gerade Bin ich schon oder gerade ganz bei Sinnen?
00:31:19: Ich für mich würde sagen, naja so halbwegs.
00:31:21: Ich arbeite dran immer wieder.
00:31:23: Ich vermute es geht Ihnen ähnlich!
00:31:25: Wir bleiben einfach dran, würde ich vorschlagen Es ist wichtig, wir sind wichtig als Einzelne und alle zusammen.
00:31:34: Das ergibt Sinn.
00:31:36: Und das heißt auch, es geht nicht nur um mich.
00:31:38: Ich bin nicht allein entscheidend.
00:31:40: Es gibt auch andere.
00:31:42: Und es darf Zeichen geben in denen ich mich nur und ausschließlich um mich selber kümmern darf, weil es gerade nötig ist.
00:31:50: Weil es sinnvoll ist für mein Leben, für meine Sinne.
00:31:54: Und dann können wir auch wieder ganz bei den anderen sein oder in der Zeit wo wir es nicht können sind andere bei den andern.
00:32:03: Vielleicht kennen Sie diesen Begriff professionell Nähe.
00:32:08: Das heißt, wenn ich da bin, bin ich ganz da mit allem was mir zur Verfügung steht und ich weiß aber wenn ich nicht da bin dann sind andere da.
00:32:17: also es kommt auf mich an aber es kommt nicht nur auf mich am.
00:32:20: das ist ja auch sehr entlastend.
00:32:24: Ja und ich möchte schon zum Ende kommen mit einem finde ich wunderbaren und passenden Text von Bernhard von Clairvaux dem Gründer des Zisterzienserordens der schon im elften Jahrhundert schrieb, wenn du vernünftig bist erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt während jene wartet bis sie gefüllt ist.
00:32:53: Auf diese Weise gibt Sie das was bei ihr überfließt ohne eigenen Schaden weiter.
00:33:00: Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugeesen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott.
00:33:08: Die Schale ahmt die Quelle nach.
00:33:11: Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss wird sie zur See.
00:33:17: Du tue das Gleiche!
00:33:19: Zuerst anfüllen und dann ausgießen.
00:33:23: Die gültige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen – nicht auszuströhmen.
00:33:29: Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
00:33:33: Wenn Du nämlich mit Dir selber schlecht umgehst, wem bist Du dann gut?
00:33:39: Wenn Du kannst, hilf mir aus Deiner Fülle!
00:33:43: Wenn nicht, schone Dich!
00:33:46: Wenn also alle Menschen ein Recht auf Dich haben, dann sei auch Du selbst ein Mensch der einen Recht auf sich hat.
00:33:54: Warum solltest einzig Du selbst nichts von Dir
00:33:58: haben?!
00:33:59: Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit nur nicht dir selber.
00:34:06: Bist Du Dir etwa selbst ein Fremder?
00:34:09: Bist du nicht jedem Fremd, wenn du dir selber fremd bist?
00:34:13: Ja wer mit sich selbst schlecht umgeht wie kann der gut sein?
00:34:18: Denke also daran.
00:34:20: Gönne dich dir selbst!
00:34:22: Ich sage nicht tu das immer aber ich sage tue es immer wieder einmal Sei wie für alle anderen, auch für dich selbst da.
00:34:32: Oder jedenfalls sei es nach allen anderen.
00:34:37: Elftes Jahrhundert klugermann!
00:34:48: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:34:50: Anregungen und Fragen zu heutigen Folge können Sie uns gerne über unsere E-Mailadresse www.pressestelle.de oder über Instagram oder Facebook zusenden.
00:35:04: Wir freuen uns, wenn Sie beim nächsten Mal wieder dabei sind.
00:35:07: Abonnieren Sie gerne unseren Podcast!
00:35:10: Herzliche Grüße aus der Evangelischen Akademie Badboll.
Neuer Kommentar